Sounding – Penisdehnung für Cock-Stopf-Liebhaber

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Holt tief Luft, liebe Mitglieder der zartbesaiteten Leserfraktion. Heute soll es um Sounding, auch bekannt als Cock Stuffing, gehen, eine besonders tighte Sex-Spielart, nur für Jungs. Es wird garantiert unschön und sehr deep, dehnt also bitte eure empfindlichen Nerven vor, ich möchte euch nicht zu doll wehtun.

Als ich zum ersten Mal den Begriff Cock Stuffing hörte, schob sich mir spontan ein wunderbares Bild vor mein inneres Glotzauge – das Bild eines mit Maronen und Äpfeln gestopften Grillhähnchens. Geil. Natürlich hat das Cock Stuffing, von dem hier die Rede sein soll, damit nüscht zu tun. Beim Cock Stuffing oder Sounding, geht es darum, sich alle nur erdenklichen Gegenstände, umgangssprachlich „Sounds“ genannt, sowie so genannte Dilatatoren (dazu gleich mehr) in die Harnröhre zu schieben, diese zu dehnen und davon spitz wie Nachbars Lumpi zu werden.

Verrückte Reinsteck-Welt. Dabei hat Sounding aka Cock Stuffing tatsächlich einen medizinischen Hintergrund. Bei manchen Männern ist die hauseigene Harnröhre zu klein oder zu eng, um Urin und Sperma problemlos aus dem Penis ins Freie zu befördern. Um das Malheur zu beheben, kann der Urologe mittels spezieller medizinischer Stahlrohrschaften die Mini-Harnröhre weiten, so den Durchmesser erhöhen und alles wieder gut machen.

Doch dürfte das den Anhängern des sexuell motivierten Harnröhren-Dehnungsaktes wumpe sein. Sie erregt das Dehnen, der Anblick eines Gegenstands in ihrem Schwanz, vielleicht auch der Schmerz. Jeder Reinstopf-Künstler tickt individuell. „Mich macht das brennende Gefühl an“, so ein Sounding Fan aus meiner Nachbarschaft. „Dieser Moment, in dem du merkst, dass dickere Sounds reinpassen, diese Art von Steigerung, die jeder kennt, der seine Ohrlöcher dehnt. Du merkst, dass immer mehr möglich ist, dass du die Sounds immer tiefer reinstecken kannst. Wenn du den Gegenstand kurz vor dem Abspritzen rausziehst, ist es, als würde dein Schwanz explodieren.“ Na, hoffentlich nicht, wie sähe das denn aus!

sounding

So genannte Dilatatoren machen das Sounding Vergnügen erst so richtig… ähm… tight!

Ebenso individuell wie die Motivation, sind auch die Gegenstände, die sich die Jungs beim Sounding einführen. Kenner der Sounding Materie schwören auf Dilatatoren, medizinische Gerätschaften, die speziell zum Weiten von Körperöffnungen gedacht sind und die es oft in kompletten Sets zu kaufen gibt. Menschen mit Tunnel-Ohren kennen das Dehnungs-Prinzip. Die Penis-Dehnstäbe gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, vom besonders langen Pratt Dilatator bis hin zum höchst beliebten, da leicht gekrümmten Hegar Exemplar.

Ansonsten führen sich Sounding Fans so ziemlich alles ein, was nicht niet- und nagelfest ist. Vom kleinen Finger bis zum Schwanz des Liebsten (Respekt!), von Wattestäbchen und Thermometern, über Lederschnürsenkel bis hin zur – Achtung – angenehm vibrierenden Super-Power-Bohrmaschine. Krass. Und eher doof. Denn Sounding ist bei aller Liebe kein Kaffeekränzchen. Dringt der Gegenstand zu tief ein, kann dabei Gewebe durchstochen werden. Oder muss gar vom Arzt entfernt werden. Ist das Stopf-Accessoire nicht steril, drohen Infektionen, treibt ihr das Cock Stuffing ununterbrochen seit 1995, drohen böse Langzeitfolgen wie Schädigungen der Harnröhre oder gar anatomische Verformungen.

Phewww. Ich hoffe, ihr habt das mit dem Lesen bis hierhin durchgehalten und seid nicht zwischenzeitlich mit Atemnot vom Sessel gefallen. Sounding ist definitiv nichts für die breite Sexualmasse, sondern etwas für Liebhaber – und warum auch nicht? Jedem Tierchen sein Stopf-Pläsierchen. Dehnt euch nur bitte nicht die Penisschwänze kaputt, Jungs. Wir brauchen sie ja noch.

1 Comment

  1. Jürgen

    7. August 2017 at 16:15

    macht immer Spaß, wenn der Partner es kann

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