Leila Lowfire – damn, girl!

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Leila Lowfire ist Sex on legs. Sex with boobs. And hips. And curls. Leila Lowfire ist dein feuchter Traum, die heimliche Phantasie, die dich im Goldideen-Meeting vergessen lässt, was die anderen Affen für einen Müll reden. Wenn du im Lexikon „Damn, girl!“ nachschlägst, wirst du ein Bild von Leila Lowfire finden, und du wirst es dir ausschneiden und über dein Bett hängen. Leila Lowfire ist der Shootingstar unter Deutschlands Akt Models, und vermutlich kennst auch du sie mindestens aus der Nippel statt Hetze-Kampagne. Folgst du Mimi&Käthe Fotografin Sarahlikesprettygirls bei Facebook, wird dir der Anblick dieser Frau inzwischen mindestens so vertraut sein wie der deiner Morgenlatte. Eine Mädchenlatte hatte ich mindestens auch, als Leila mir ein Interview gab. Leila Lowfire. Damn, girl!

Mimi: Ich glaube, ich schmachte dich an, seitdem Sarah mir zum ersten Mal von dir erzählt hat. Wie fühlt es sich an, das gedankliche Sexobjekt von Jungs und Mädchen jeglichen Alters – inzwischen weltweit – zu sein?

Leila Lowfire: Ein Kompliment von so einer schönen Frau nimmt man gerne an, vielen Dank. Ich muss sagen, es hat sich für mich nicht viel geändert, außer, dass ich vielleicht öfter Oben-ohne-Fotos auf Snapchat poste.

Mimi: Fühlst du dich auch ein bisschen als Wichsvorlage oder schiebst du diese gedankliche Weiterführung lieber ganz weit weg?

Leila: Ich kann damit nicht viel anfangen, versuche aber, es als Kompliment zu sehen.

Mimi: Wer oder was beschert dir feuchte Träume?

Leila: Norman Reedus. Ich glaube, bei Männern stehe ich eher auf Charaktergesichter als auf Schönlinge.

Mimi: Als ich recherchiert habe, habe ich gesehen, dass du einen Eintrag bei „Boobpedia – The Encyclopedia of big boobs“ hast. Was kann nach so einem Highlight noch kommen? Wo willst du hin?

Leila: Ja, ich habe das damals sehr gefeiert. Eigentlich sind alle meine Ziele mit dem Eintrag erreicht! Nein, ich würde sehr gern noch ein paar Jahre international als Model arbeiten, um mich dann mehr auf mein Schauspiel zu konzentrieren.

Mimi: Es ist nicht nur dein Aussehen, das dich in Deutschlands Erotikszene ziemlich unique macht – Sarah sagte mal, du würdest die einzigartige Kombi aus Engelsgesicht und Riesentitten in dir vereinen – sondern auch die Tatsache, dass du zwar erotische Fotos machst, aber den Schritt Richtung Porno offenbar ablehnst.

Leila: Ich finde an einer Pornokarriere nichts Verwerfliches, schaue selbst aber gar keine Pornos, deshalb bin ich den Schritt nie gegangen. Ich bin nicht prüde, aber Pornos lenken mich eher ab, als dass sie mich anmachen.

Mimi: Was ist die passende Jobbezeichnung für das, was du machst?

Leila: Ich bezeichne mich selbst als Akt Model. Oder als Curve Model.

Mimi: Warst du mit deinem Körper, vor allem deinen Brüsten, immer so selbstsicher, wie du es heute bist? Oder gibt, gab es Momente, in denen du dir ein A-Körbchen gewünscht hast, weil es praktischer ist? Weil es dich nicht automatisch zum Sexobjekt macht, was bei großen Brüsten ja häufig der Fall ist?

Leila: Was meine Brüste angeht, war ich eigentlich immer sehr zufrieden. Ich weiß noch, dass ich mir schon als Mädchen große Brüste gewünscht habe. Allerdings gibt es unzählige Situationen, in denen ich gerne etwas unauffälliger wäre. Außerdem darf man das Gewicht nicht unterschätzen. Vor allem beim Sport wünsche ich mir oft, komplett flach zu sein, um dann als Hochleistungsseilspringerin durchzustarten.

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Mimi: Bedeuten Brüste Macht? Oder anders gefragt: Bedeutet das Wissen um die eigene erotische Ausstrahlung Macht? Und wenn ja, nutzt du diese Macht?

Leila: Ja, ja und ja. Ich glaube, dass das Wissen um die erotische Ausstrahlung und der Einsatz dessen unschlagbar sind. Egal, wie die körperlichen Beschaffenheiten sind. Bei Männern und Frauen. Als ich jünger war, habe ich das extrem ausgenutzt. Ich war die, die als Jugendliche immer Alkohol und Zigaretten für alle kaufen musste, die, die mit den Türstehern geflirtet hat, während alle minderjährigen Freundinnen in den Club gehuscht sind. Generell waren alle Probleme, die man damals hatte, mit einem Lächeln und einem tiefen Ausschnitt lösbar. Als ich älter wurde, hatte ich dann immer mehr das Bedürfnis, ernst genommen zu werden. Ich halte es inzwischen nur begrenzt aus, mit Menschen zu reden, die in mir nur Brüste sehen.

Mimi: Im Moment ist Body Positivity ein großes Thema – liebe deinen Körper so, wie er ist, ob du nun skinny oder curvy bist. Beschäftigt dich das Thema auch? 

Leila: Das Thema beschäftigt mich sehr. Nicht nur beruflich, sondern auch privat. Ich habe eine Schilddrüsenkrankheit, die es mir unglaublich schwer macht, mein Gewicht zu halten. Wenn man so große Gewichtsschwankungen hat, ist es manchmal schwierig, mit der Selbstliebe hinterher zu kommen. Außerdem achte ich darauf, dass ich viele unbearbeitete Fotos poste, um auch meine Fehler zu zeigen und ignoriere den Druck, den man gerne mal durch Instagram hat, auf jedem Foto perfekt auszusehen.

Mimi: Die meisten unserer Leser kennen dich wahrscheinlich aus der „Nippel statt Hetze“-Kampagne – wie politisch sind deine Nippel? Und was sagst du zur „Free the nipple“-Bewegung? Was bringt die?

Leila: Ich fand die „Nippel statt Hetze“-Kampagne von Anfang an Klasse, es ging dabei darum, auf Hass und Rassismus im Internet aufmerksam zu machen. Ich glaube, manche Leute merken gar nicht, wie sie sich durch das World Wide Web trollen und damit negative Energie verströmen. Natürlich bin ich auch dafür, dass Frauen sich oben ohne zeigen dürfen, ohne sexualisiert zu werden. Ich finde die Nippelzensur in den Medien wirklich unnötig. Zumal meine Instagram Fotos auch trotz Sternchen immer wieder gelöscht werden.

Mimi: Wie findest du dich selbst am schönsten? Und wie am erotischsten?

Leila: Ich finde mich glücklich am schönsten und wild am erotischsten.

Mimi: Was treibt Leila Lowfire, wenn sie gerade mal keinen Bock auf Sex und Erotik hat?

Leila: Ich reise gern. Vor zwei Monaten war ich in Costa Rica und habe in einem Animal Rescue Center Affen und Faultiere gepflegt. Sowas macht mich glücklich. Wenn ich in Berlin bin, spiele ich viel Gitarre, hänge an meiner Stange oder mache Fotos mit Sarahlikesprettygirls.

Mimi: Was macht eure Zusammenarbeit so besonders? 

Leila: Wir haben die selben ästhetischen Vorstellungen davon, wie die Fotos aussehen sollen und suchen sogar oft die selben Favoriten aus, wenn wir uns die Resultate anschauen. Dadurch vertraue ich ihr voll und ganz. Zudem ist sie eine enge Freundin, die ich sehr schätze.

Leila Lowfire bei Facebook
Fotos: Sarahlikesprettygirls

3 Comments

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  3. Anneliese

    15. August 2016 at 17:47

    Atemberaubend <3

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