Lecko mio fetto – lecken wie die Pornostars

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Lecken macht Spaß. Ich lecke ja am allerliebsten „Dumm und dümmer“-mäßig an eiskalten Gegenständen, bis meine Zunge daran anfriert. Eine Kugel Zitroneneis ist da schon einfacher zu lecken, die ist nicht so heimtückisch wie ein vereistes Balkongeländer. So eine Eiskugel hält auch schön die Schnauze, wenn es ihr nicht gefällt, wie ich sie in Grund und Boden schlecke. Leider verhalten sich viele Mädchen und Frauen wie besagte Zitroneneiskugel. Sie lassen jeden Horst kritiklos an sich herumzüngeln, obwohl es ihnen gar nicht gefällt, was Horst da so treibt. „ICH hasse ja Typen, die lecken wie Lassie“, offenbarte mir zum Beispiel neulich ein Fräulein. „Diese Typen, die mit spitzer Zunge lecken, also die, die nur aus harter Mini-Zungenspitze bestehen. Wäh!“

Mädchengirls, wir wissen, wie schwierig es ist, dem Liebsten zu verklickern, dass es mit seinen Lickjob Fähigkeiten nicht zum Besten bestellt ist. Aus diesem Grund geben wir euch Schützenhilfe. Ich habe Porno-Profis gefragt, wie sie das mit dem Lecken halten, was ihre Geheimtipps sind und was ihrer Meinung nach leck-mäßig völlig out ist. Ob euch das gefällt, ist Geschmackssache, aber warum sich nicht mal ein wenig inspirieren lassen? Jetzt müsst ihr dem Mann oder der Mieze nur noch unsere Leck-Lektüre unter die Nase halten und auf ein Quäntchen Selbstreflexion hoffen. Dann wird alles gut.

Obacht: Wenn euch explizites Sex-Vokabular zu schaffen macht, lest jetzt nicht weiter. Sonst gibt’s wieder Stresspickel. Lest stattdessen lieber das hier :)

Wie ging das mit dem Lecken doch gleich? Unsere Pornofreunde plaudern aus dem Nähkästchen <3

Wie ging das mit dem Lecken doch gleich? Unsere Pornofreunde plaudern aus dem Nähkästchen <3

Jean Pallett, Pornodarsteller, zweifacher Venus Award- und Erotic Lounge-Gewinner 2014, außerdem lebende Legende mit Krummsäbel-Penis <3:
„Fangen wir doch mal so an… Ich kann und will nicht für alle Männer sprechen, das ist unmöglich. Aber wenn ICH eine Muschi lecke, soll diese auch verflucht nochmal nach Muschi schmecken und nicht nach Seife. Nichts törnt mich mehr ab als der Geschmack eines Stücks Seife beim Schlecken dieser zarten Rose. Ich weiß, Ladys, ihr wollt immer schön sauber für uns sein, jedoch mag mancher Mann vielleicht gerade diesen leicht salzigen Geschmack auf seiner Zunge.

Zu Beginn eines Lickjobs vergrabe ich gern mein Gesicht in ihrem Schoß, um dann leicht, aber bestimmt an ihrem Kitzler zu saugen. Die Zunge darf dabei gerne in ihr Innerstes vordringen, das ist durchaus erwünscht. Jetzt braucht ihr Geduld. Vermeidet, nach gerade mal zwei Minuten wie wild mit euren Fingern nach dem sogenannten G-Punkt zu suchen. Zeigt ihr, dass ihr euch Zeit nehmt, um sie zu befriedigen. Beim Blowjob wollt ihr schließlich auch nicht, dass sie euch nach zwei Minuten hoffnungsvolle Blicke nach oben zuwirft. Ihr dürft die Finger beim Lickjob durchaus benutzen, jedoch stochert nicht planlos in ihrem Schoß herum, sondern zwirbelt zärtlich die inneren und äußeren Schamlippen.

Auch wenn wir Männer nicht durch Multitasking glänzen, ist beim Lecken genau das gefragt. Während eure Lippen immer wieder leicht an ihrem Kitzler saugen, sollte eure Zunge den unteren Teil streichelnd verwöhnen.

Jetzt wird es Zeit für die Königsklasse. Wir drücken ihre Knie vorsichtig nach oben und heben damit sanft ihr Becken, um mit der Zunge ihren Anus zu liebkosen. Gerne darf auch hier wieder der Finger massierend in die Stimulation mit eingebunden werden. Jedoch ist es auch diesmal nicht unbedingt erwünscht, sprichwörtlich nach Öl zu bohren. Leicht massierend lasst ihr jetzt euren Zeigefinger an ihrem Anus kreisen, während eure Zunge sich bereits wieder saugend an ihrem Kitzler zu schaffen macht. Jetzt bringt‘s die Geduld. Achtet auf ihre Körpersprache. Ein Drücken in deine Richtung deutet darauf hin, dass es gerne etwas intensiver zugehen darf, während ein Zurückziehen selten zum Nachrücken auffordert, sondern eher dazu, es langsamer oder vorsichtiger angehen zu lassen.

Lecken ist kein Wettkampf. Ein Drängen zum Höhepunkt der Frau führt meist nur zu einem schlecht gespielten Theaterstück. Wenn‘s mal nicht klappt, dann halt beim nächsten Mal. Der Weg ist das Ziel! In diesem Sinne, euer Jean Pallett

Lecken wie Profis: JeanPallett

Weiß, wie’s… äh… läuft: Pornoheld Jean Pallett. LIEBE :) Foto: Oliver Thier/www.mallorca-24hours.com

Texas Patti, Pornodarstellerin (unter anderem in Safer Sex Pornos), Ruhrpottgirl und Werbegesicht von Beate Uhse:
„Liebe Männerwelt! Die erste Regel beim Lickjob lautet: Nehmt euch Zeit, denn wir Frauen mögen es ausgiebig und lange. Nur einfach die Zunge ins Loch zu stecken, bringt uns leider nichts! Da müsst ihr schon mehr bieten! Lasst eure angespannte Zunge schnell und sanft zugleich zwischen unseren Schamlippen über den Kitzler gleiten, bis zum Eingang unserer Sexhöhle. Gleichmäßig und mit Ausdauer bringt ihr so jede Frau zum Höhepunkt. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Feste saugen wie ein Wels kann auch geil sein. Die Abwechslung macht‘s.“

Lecken wie die Profis: Mit TexasPatti

Uh lala – Porngirl Texas Patti ist anspruchsvoll! Zu Recht! Foto: Creative Photo

Steve Holmes, deutscher, international erfolgreicher Pornodarsteller, unter anderem für unser Lieblings-BDSM-Label KINK:
„Beim Blasen und beim Lecken wird die Pornoszene überschätzt. Im Porno kommt es nämlich vor allem darauf an, dass es gut aussieht und nicht so sehr darauf, ob es sich gut anfühlt.

Mir macht es sehr viel Freude, eine Möse zu lecken. Besonders spannend finde ich es, die Reaktion der Frau zu erspüren und mich darauf einzustellen, was ihr besonders angenehm ist. Das ist bei jeder Frau anders. Daher kann ich auch kein Allzweckrezept geben.“

Lecken wie die Profis: Mit Steve Holmes

Der deutsche Pornodarsteller Steve Holmes arbeitet unter anderem für das amerikanische BDSM-Label KINK und hat allein deshalb Heldenstatus! Foto: Eigentum von Steve Holmes

John Thompson, Porno-Regisseur, Produzent und Big Boss beim Label GGG – John Thompson, sowie Mimis Big-Daddy-Kumpel:
„Liebste Mimi,
ich denke mal, du meinst nicht das Film-Lecken. Dies sollte vor allem von der Seite passieren, die Kamera muss es sehen. Aber du willst ja ein paar Gedanken zum Thema Lecken haben, die aus meiner Sicht wichtig und richtig wären.

Zunächst sollten nur die Männer lecken, die wirklich verrückt danach sind, weil es sie geil macht. Als Gefälligkeit der Frau gegenüber geht es gar nicht. Lecken ist keine Dienstleistung à la ,Ich hätte jetzt gerne einen Cappuccino‘ oder dergleichen. Für solche Männer gilt: Kauf ihr lieber ein paar Schuhe, davon hat sie mehr.

Du Mann, da draußen in der Wildnis. Das Wichtigste ist: Hör ihr zu, rede mit ihr. Sie wird dir signalisieren, wie sie ES denn gerne hätte. Wenn dich das jedoch kalt lässt, dann… richtig: Geh mit ihr shoppen.

Kommen wir zu meinem persönlichen Sechs-Stufen-Leck-Programm, das ganz davon abhängt, was für ein Lickjob Typ deine Frau ist.

Typ 1: Sie ist sehr sensibel.
Lecke zunächst zart um ihren Kitzler herum, und streichle über ihre Schenkel, langsam und sanft. Zeigt sie nach drei Minuten keine Reaktion, lautet mein Tipp: Rede mit ihr über Mode, Schopenhauer oder das Dschungelcamp.

Typ 2: Sie ist verrückt nach Lecken (BRAVO).
Stürz dich nicht gleich auf ihren Kitzler. Mach immer einen Tick weniger, als ihr Körper verlangt. Ganz langsam erhöhst du das Tempo. ,Quäl‘ sie, indem du immer minimal zu langsam bist. DU bestimmst jetzt das Tempo – scheinbar. Wenn sie unruhiger und lauter wird, wirst du mit deiner Zunge immer schneller. Aber vorsichtig, bist du zu schnell, bist du sie los – und sie ruft mich an (ich Angeber). Ist sie gekommen, heißt es still halten. Nur wenige Frauen wollen, nachdem sie gekommen sind, eine direkte Fortsetzung. Der Kitzler ist noch empfindlicher als deine Eichel, schnell überreizt, und, richtig, im schlimmsten Fall ist bei Missachtung dieser Spielregel gleich die ganze Dame weg.

lecken1

Mimsen von Schleck. Hat die längste Zunge von allen (im Bild nicht zu sehen), kann damit aber nicht viel anfangen, da extrem bewegungsfaul. Plöd. :D

Typ 3: Sie ist anspruchsvoll.
Wieder leckst du, wie bei Typ 2 beschrieben. LANGSAM anfangen und gemeinsam das Tempo erhöhen. Aber diese Lady ist anspruchsvoller. Also leckst du, wenn sie in Stimmung gekommen ist, zwischen ihren Schamlippen rauf und runter und beendest das Ganze, indem du ihren Kitzler ausgiebig und vorsichtig verwöhnst. Dieses Verwöhnprogramm bereicherst du nun noch, indem du ihre gesamte Pussy in den Mund nimmst und zart daran saugst. Der Kontrast von diesem Saugen zur vorangegangenen Klitoris-,Behandlung‘ hat schon so manche Frau ihren ersten intensiven Orgasmus erleben lassen.

Typ 4: Sie will das volle Programm.
Lecke sie, wie im vorigen Punkt beschrieben, aber diesmal schiebst du ihr zusätzlich einen leicht gekrümmten Finger in die Vagina, um langsam, synchron zum Lecken, ihren G-Punkt zu stimulieren. Mach das aber nicht zu stark, sonst lenkt dein Finger zu sehr von deiner Zunge ab.

Typ 5: Sie ist der Typ ,Sau‘ und will ALLES.
Hier ist das volle Leck-Programm gefragt – Kitzler und Schamlippen verwöhnen, mit der Zunge, mit deinen Lippen, durch ausgiebiges Lecken und Saugen, immer wieder, lass nichts aus. DU bist der Primat, das wilde Tier, und wirst sie gleich aufessen. Schluss mit Zärtlichkeiten (sie würde gähnen), mit einer solchen Frau darf es animalisch zugehen! Schiebe ihr während des Leckens zwei Finger in die Vagina (anale Stimulation mögen dagegen nur wenige Frauen beim Lecken), dann drei, vielleicht sogar vier Finger. Das gefällt vielen Frauen sehr, wenn man(n) es richtig macht. Natürlich, was sonst.

6. Sie ist total auf dich fixiert und zu ALLEM bereit.
Anm. von Mimi: Leider können wir Johns Leck-Ausführungen zu Frauen dieses Typs aus Jugendschutzgründen nicht veröffentlichen. Wenn ihr jedoch volljährig seid und keinen allzu empfindlichen Magen habt, empfehle ich euch stattdessen, euch ein paar Filmchen von John reinzuziehen. Suchen müsst ihr die natürlich selbst. Dann könnt ihr euch in etwa vorstellen, wo der Leck-Frosch die Locken hat. Aber hallo.

Lecken wie die Profis: Mit John Thompson.

Porno-Oberboss John Thompson ist in seinem Job der Mann fürs Grobe. Beim Sex im echten Leben ist er flexibel. Hurra!

Lullu Gun, Pornodarstellerin, Zuckerschnute und Camgirl bei VISIT-X:
„Zuerst muss ich mal sagen, dass viele Frauen besser lecken als so mancher Kerl. Leider kenne ich einige Männer, die einfach nur wild drauf losschlabbern und wahrscheinlich gar nicht wissen, was sie da eigentlich tun^^ Ich mag es zum Beispiel, wenn man SIE küsst, leicht dran knabbert und anfängt, langsam oben am Kitzler zu spielen. Dabei darf man dann auch gern Stück für Stück etwas schneller werden. Aber bitte, Männer, nicht die Kontrolle verlieren! Eure Lullu Gun“

Lecken wie die Profis: Mit Lullu Gun

Zuckerpüppi Lullu Gun könnten wir eh schon den ganzen Tag lang abschlecken. Foto: Jan Grewe

Ethan Schmitt, Pornodarsteller und unser persönlicher XXX-Posterboy:
„Wichtig ist, dass das Lecken beiden Spaß macht. Mir persönlich gefällt es, wenn ich merke, wie meine Partnerin beim Lecken abgeht. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass manche Frauen nicht darauf stehen, vielleicht, weil sie sich nicht sicher sind, ob untenrum alles klar ist. ;) Wie beim Blowjob gilt aber auch beim Lecken: Bitte auf die Hygiene achten. Es muss nicht unbedingt wie der schönste Rosengarten duften, aber bitte auch nicht wie ein Heringsbrötchen direkt vom Hamburger Fischmarkt.

Ich finde, dass die orale Befriedigung für die Frau auch ein sehr guter Einstieg ist, um ihren Motor richtig zum Kochen zu bringen. Genauso kann auch Mann damit nochmal ein paar Minuten rausholen, wenn der Druck bei ihm schon kurz vor Schuss ist. Fürs Lecken ist die 69er-Stellung übrigens wie gemacht, da beide etwas davon haben.

Eine gute Sache ist es auch, beim Lecken etwas mit den Fingern zu arbeiten, sowie auch mal mit der Zunge an den Schenkeln sanft entlang zu gleiten. Jedoch sollte das Hauptaugenmerk auf der Muschi liegen – auf IHRER Muschi, nicht auf der Katze, die euch zusieht! So ein Lickjob muss auch kein Marathon am Stück sein, ich würde das eher als Etappenziel sehen. Ich liebe Abwechslung im Bett, also warum nicht in einer Runde die Frau auch zwei- bis dreimal mit der Zunge verwöhnen? Mit dem richtigen Druck (nicht zu viel!), einem super Zungenspiel und ein paar Küsschen auf die Muschi kann ein Lickjob auch jeden Mann beim Sex sehr glücklich machen.“

Lecken wie die Profis: Mit Ethan Schmitt

Mit Ethan Schmitt würden wir gern mal ein Fischbrötchen essen gehen :D

Übrigens, Jungs: Natürlich haben wir für eure Girls den entsprechenden Blowjob Guide mit Tipps von unseren Pornostars parat. Gleichberechtigung und so :) Einfach hier klicken.

4 Comments

  1. Pingback: Karezza – Heavy Petting ohne „Heavy" - Mimi&Käthe

  2. JudgeDark

    22. Februar 2015 at 18:34

    Ja … interessant wie kurz sich die Frauen fassen und wie ausgiebig die Männer beschreiben. Ich hätte es eigentlich eher gleich erwartet, ggf. eher mehr von den Damen, damit die Männerwelt es „endlich“ mal richtig macht. ;)

    Auch interessant, dass bei einem Herrn der Anus wichtig zu sein scheint, der „Erfahrenere“ davon aber eher abrät. Wie so oft ist hier denke ich das Zusammenspiel wichtig und die persönlichen Neigungen … und man muss ja nicht gleich „mit der Tür ins Haus fallen“, sondern kann sich rantasten, je nach Situation wohlgemerkt.

    • Mimi

      Mimi

      22. Februar 2015 at 19:30

      och, erfahren sind die beide, da tun die sich nicht viel :) ich glaube, dass die mädels im vergleich zu den jungs so wenig konkretes sagen, ist sehr typisch für uns. ihr männer seid oft maulhelden, und wir fräuleins reden zu wenig über das, was wir wollen. aber dit pendelt sich schon noch ein :)

      • JudgeDark

        23. Februar 2015 at 20:47

        Ich habe bewusst die Gänsefüßchen um die Erfahrung gemacht, hab da mehr aufs Alter geschielt! ;)
        Und ja, das treibt mich regelmäßig zur Verzweiflung, dass ihr Frauleut so selten formuliert was ihr wirklich wollt und das in vielen Bereichen des Lebens! :(

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