Kim Mortenroe, wie war das mit dem Gondel-Porno?

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Vor einigen Tagen verabschiedete sich unser Mädchen Kim Mortenroe, sexy-hexy Camgirl und ehemalige Porno-Darstellerin, in die Winter-Frische. „Tschüss, wir fahren nach Zermatt“, rief Kim mir noch zu, bevor sie in den Zug Richtung Schweiz kletterte. „Aber Kim, hast du denn auch deine Ski-Unterwäsche eingepackt?“, brüllte ich ihr schwesterlich-besorgt hinterher. „Brauch ich nicht“, brüllte es zurück. Dann war Schweigen und der Zug weg. Einige Tage später las ich dann diese Schlagzeile: „Pornostar dreht Sex-Film in Schweizer Gondel“, darunter ein Bild unseres Mädchens (inzwischen wurde die Headline übrigens geändert in „Pornostar zieht sich aus in Schweizer Gondel“). Doch während meine größte Sorge noch in der Frage bestand, ob sich Kim ohne Ski-Unterwäsche jetzt wohl eine fiese Blasenentzündung zugezogen habe, machte man sich andernorts ganz andere Gedanken.

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Das war passiert: Sweetheart Kim Mortenroe hatte es sich hoch über schneeberieselten Gipfeln, ganz in der Nähe des Matterhorns, in einer der Gondeln der Zermatt Bergbahnen AG gutgehen lassen. Hatte ein wenig klare Bergluft an den Großstadtmädchen-Teint gelassen, vor Freude mit dem Popo gewackelt und sich dabei filmen lassen. So weit, so schön. Problematisch hingegen: Kim Mortenroe hätte vorab eine Drehgenehmigung bei der Bergbahn Gesellschaft einholen müssen. Da Kim durch ihr Handeln das Hausrecht verletzt habe, oblag es der Zermatt Bergbahnen AG, rechtlich gegen unsere Freundin vorzugehen. Tat man aber nicht, Meldung Ende.

Und jetzt? Könnten wir nochmal alles zusammenfassen, was ohnehin schon durch tausend Interntseiten gerattert ist. Oder Kim Mortenroe selbst zu Wort kommen lassen. Gesagt, getan. Kim, kleine Kiez-Granate, was war denn da los?

„Ich grüße euch, liebe Mimi&Käthe Leser :)

Ich bin ab heute eine Skandal-Nudel auf höchstem Niveau. Staatsfeind Nummer eins, der Pablo Escobar der Erotik-Branche! Mein Name ist Kim Mortenroe, ich bin 21 Jahre alt, Camgirl und komme aus Berlin. Was an mir so skandalös ist? Ich habe in meinem Kurzurlaub in der Schweiz das komplette Land entsetzt, indem ich den Schnee in über 3000 Meter Höhe hab schmelzen lassen – und möglicherweise auch den guten Bergkäse.

Die Rede ist von einer Gondelfahrt, die es auf die Titelseite einer der meist gelesenen Zeitungen der Schweiz, ,20Minuten‘, geschafft hat. Unnötig? Definitiv! Effektiv? Auf jeden Fall! Geplant war ein sogenannter VLOG, den ich für meine Fans drehen wollte. Kim Mortenroe ganz privat in der Schweiz, zu sehen zwischen Bergen und kleinen Puppenhäusern.

Es fing auch ganz harmlos an, mit netten Bildern der Landschaft und ein paar Spatzen, die sich an meiner Pizza bedienten. Als es dann zu den Zermatter Bergbahnen ging, um eine Gondelfahrt zum Matterhorn zu unternehmen, fing der Skandal an. Man sitzt mit seiner besten Freundin in einer Gondel, hat eine Kamera in der Hand und genießt die Aussicht – bis einem klar wird, dass dieses Panorama perfekt für intime Aufnahmen wäre! Meine beste Freundin schnappte sich also meine Kamera und filmte mich ganz entspannt dabei, wie ich zum Höhepunkt kam – erst körperlich, dann zum Höhepunkt in geographischer Form, meinem Kumpel Matterhorn. Da der Clip erst im Dezember auf meinem Camgirl-Profil erscheinen wird, dachte ich mir, dass ich einen kleinen Teaser zusammen schneide, der meinen Poppes mit Oberspitzen-Höschen und heruntergelassener Hose zeigt, relativ sinnlich ohne Twerken, dafür mit einer netten Aussicht.

Der Skandal? Ich frage mich, wo er bleibt! Ich stehe nichtsahnend morgens auf, checke meine Mails, und mein Postfach quillt über mit Links, Liebeserklärungen und Nachrichten in sämtlichen Sprachen, die ich nicht verstehe. Die ,Pendler-Zeitung‘ hat alle Pendler in Aufruhr versetzt!

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Fotos (3): Screenshots

Mein Gesicht landete auf der Titelseite, der Internet-Bericht platzt vor Kommentaren unter dem Artikel! Da habe ich doch ernsthaft im beschaulichen ,Bonzen-Städtchen‘ als PORNOSTAR einen PORNO in der Gondel gedreht, steht da! Habe ich das? Ist eine Hand an meiner Mieze ein Porno? Und woher sollten die supidupi Journalisten wissen, was ich in der Gondel getrieben habe? Ich weiß es nicht. Fakt ist, dass die Schweizer überwiegend POSITIV reagiert haben, was mich stark gewundert hat! Der Axel-Springer-Verlag der Schweiz hat somit den Bergkäse tief im Darm gehabt, nicht die Leser.

Mittlerweile haben sich die Zermatter Bergbahnen sowie der Gemeindepräsident zu der Angelegenheit geäußert und mitgeteilt, dass sie KEINE rechtlichen Schritte einleiten werden. Ganz im Gegenteil. Die Stellungnahme war so zuckersüß, dass ich am liebsten in Schweizerdeutsch ein Danke-Lied jodeln würde! Und nein, mein Popo hat nicht gefroren! Dafür war die Aussicht zu schön!

Ob ich nochmal einen Public Clip drehen würde? Definitiv! Würde ich mich vorher schlau machen, was ich darf und was nicht? Ja! Würde ich jemanden belästigen oder verärgern wollen? Nein! Wo würde ich einen weiteren Clip drehen? Vielleicht breitbeinig sitzend auf der Spitze vom Eiffelturm! Spaß beiseite – das bleibt mein Geheimnis! :)“

Wer nun in Liebe zu Kim Mortenroe entbrannt ist oder ihr wie ich einen Jahresvorrat an Ski-Unterwäsche schenken möchte, sollte ihr auf Facebook folgen. Oder auf Twitter. Oder bei Instagram :)

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