Google Glass – das neue Porno-IN-Spielzeug?

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Pornostar Andy San Dimas mit Google Glass Brille.

Pornostar Andy San Dimas mit Google Glass Brille. Hm. Ohne mögen wir sie lieber! Foto: Screenshot

Ein Text von Mimi Erhardt.

Sex-Spielzeuge sind etwas sehr Schönes. Gut, sie sind nicht immer ästhetisch anzuschauen, dennoch sind sie Freunde, sind immer da, wenn wir mal wieder in sexuelle Not geraten sind und unsere einst saftigen Pfläumchen zu verschrumpeln drohen. Sie umschnurren uns und unsere Geschlechtsdingelinge katzengleich und machen aus traurigen Jungen und Mädchen mit ein wenig Geruckel und Spucke wieder glückliche Menschlein. Das aktuell angesagteste Sexspielzeug vibriert jedoch nicht, lässt sich nicht (ohne weiteres) in dürstende Körperöffnungen schieben und dürfte auf Gleitmittel eher widerspenstig reagieren – die Rede ist von Google Glass.

Google Glass ist etwas, das an mir bislang völlig vorbei gerauscht ist. Kein Wunder, denn der Markenname Google Glass klingt nicht nur bescheuert und erinnert hart an Sidolin Streifenfrei. Nein, Google Glass sieht dazu noch selten dämlich aus. Eine Mischung aus dem fetzig-frechen, rahmenlosen Kassengestell meiner Sachbearbeiterin beim Finanzamt und dem kessen Visor von Geordie La Forge aus „Star Trek: The Next Generation“. Was genau Google Glass ist und kann, nun, da lasse ich am besten Wikipedia zu Wort kommen:

„Google Glass ist der Markenname eines am Kopf getragenen Miniaturcomputers. Er ist auf einem Brillenrahmen montiert und blendet Informationen in das Sichtfeld ein (Head-up-Display). Diese Informationen können kombiniert werden mit dem aufgenommenen Bild, das eine in Blickrichtung des Trägers integrierte Digitalkamera live liefert. Dazu können Daten aus dem Internet unmittelbar bezogen und versendet werden. Im medientheoretischen Zusammenhang gehört die Technik zur erweiterten Realität (englisch augmented reality).“

Aber da Mimi&Käthe ein Pornoblog und nicht die COMPUTER BILD ist, belassen wir es bei diesen grundlegenden Informationen. Zurück zum Sex und meiner Behauptung, Google Glass sei das neue Ding am XXX-Himmel.

OMG - wessen Penis hat Google Glass da erspäht?

OMG – wessen Penis hat Google Glass da erspäht? Foto: Screenshot

So wurde fix der erste „Porno“ produziert, der unter der Verwendung von Google Glass gedreht wurde. Und das nicht mit dem Swingerpärchen Horst-Markus und Melitta aus Castrop-Rauxel in den Hauptrollen, sondern mit den Goldgenitalien der US-Porno-Szene – James Deen, Andy San Dimas und Ron Jeremy. OH MY GOD!

Übrigens ist besagter „Porno“ kein echter Porno, sondern ein Werbefilm, indem der Sex nur angedeutet und nicht gezeigt wird. Und den ihr euch darum ganz einfach auf Youtube ansehen könnt. Hier geht’s zum Film!

Und ja, der Streifen ist in meinen Augen ein unterhaltsames, kleines Werbe-Meisterwerk geworden, was aber auch daran liegen kann, dass ich alle drei Akteure mindestens so sehr liebe wie Mettbrötchen mit Zwiebeln und für eine Nacht mit Andy San Dimas meine Seele verkaufen würde. Ich bin diesbezüglich also nicht objektiv, wie ihr unschwer erkennen könnt. Seht euch den Film daher selbst an und erlebt, wie Andy den guten James dank Google Glass Gesichtserkennung (die es im echten Leben so zum Glück (noch) nicht gibt) als Porno-Prominenz identifiziert, wie sich die Google Glass Brillen von Andy San Dimas und James Deen spontan via Bums-Bluetooth connecten, wie Google Glass versucht, das schmutzige Gebrabbel der beiden durch die Definition des Wortes „F*tze“ intellektuell aufzuwerten und wie sich am Ende Ron Jeremy in die ganze Sache einklinkt.

Überraschung - der Penis gehört zu Pornoheld James Deen <3

Überraschung – der Penis gehört zu Pornoheld James Deen <3 Foto: Screenshot

So amüsant das Filmchen auch ist, zeigt es allerdings auch, dass der Google Glass Visor beim Sex vor allem eines ist – nervig wie ein Furunkel am Allerwertesten.

Doch davon lässt sich die Industrie natürlich nicht abhalten, und so steht nun eine ganz besonders verwegene Google Glass App in den Startlöchern. Die App „Sex with Glass“ macht euch zum Hauptdarsteller eures eigenen Pornos, wuhu! Irre. Doch es gibt einen Clou: Durch die „Sex with Glass“ App könnt ihr euer Gevögel auch der Perspektive eures Turn-Freundes betrachten und, sofern ihr eure Datenbrille mit dem iPhone verbunden habt, sogar aufzeichnen. Wow! Endlich kann ich mir selbst beim Bumsen zugucken, und das ganz ohne peinlichen Decken-Spiegel! Und vor allem ohne eigentlich ja ganz unnötigen zweiten Akteur, denn der eigentliche Star beim Liebesspiel sind wir natürlich selbst. Hm. Narzissmus galore? Ich weiß nicht. Der so aufgenommene Clip zerstört sich jedenfalls ganz Agenten-like nach fünf Stunden selbst, so dass wir keine kompromittierenden Filmchen unserer wackelnden und aneinander klatschenden Körper bei Youporn befürchten müssen (dazu fällt mir übrigens dieses wunderbare Lied von Keule ein).

Bevor ihr euch aber nun die Hände reibt, sei gesagt, dass Google ein doofer Spielverderber ist und mit Pornos so gar nicht in Verbindung gebracht werden möchte. Es ist also höchstwahrscheinlich, dass die App „Sex with Glass“, von der aktuell gerade mal eine Website existiert, es nicht lange macht, sollte sie denn jemals tatsächlich rauskommen.

Die Datenbrille Google Glass, die es auch für Brillenträger geben soll, gibt es übrigens noch nicht für Hinz und Kunz zu kaufen und das schon mal gar nicht außerhalb der USA. Sie soll aber in diesem Jahr auf den Markt für Normalsterbliche und sogar für solche aus Übersee kommen.

Halten wir also fest: Google Glass ist ein Spielzeug, das es noch gar nicht für den vögelnden Pöbel zu kaufen gibt, mit dem aber sogar James Deen und Andy San Dimas äußerst Banane aussehen, für das es durchaus lustige Apps geben könnte, die Google aber verbieten lassen wird, weil man sich die weiße Weste nur ja nicht von Körperflüssigkeiten beschmutzen lassen möchte.

Fazit: Nullnummer. Da schnall ich mir doch lieber Geordie La Forges Visor um und tagträume von einem Stelldichein mit Andy San Dimas <3

Da schiebt man gerade ein Nümmerchen, da wählt sich Ron Jeremy live ein - top!

Da schiebt man gerade ein Nümmerchen, da wählt sich Ron Jeremy live ein – top! Foto: Screenshot

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