GGG und die schwitzige Bang-Butterfahrt

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Ach du, lieber Mimi&Käthe Blog. Es ist so schön, dass es dich gibt. So viele lustige, interessante und bekloppte Leute durften wir schon durch dich kennenlernen, hemmungslos auf Brüste und Popos glotzen und Abenteuer erleben, bei denen sich uns zuerst die Fußnägel kräuselten, die uns dann aber doch wider Erwarten Vergnügen bereiteten. So wie unser Ausflug zum Gangbang-Dreh des Labels GGG – John Thompson. Dabei quatschte sich Produzent, Regisseur und Big Daddy John Thompson so sehr in mein Herz, dass ich auch heute immer wieder gern auf einen Plausch und einen Kaffee in seinem Büro vorbeischneie. Nun – momentan SCHWITZE ich eher vorbei. Als wir neulich lustig parlierend beisammen saßen, fragte John, ob ich nicht Lust hätte, bei einer ganz besonderen Busfahrt dabei zu sein – der GGG Partybus-Tour.

GGG Partybus

Mieten wir definitiv für die erste Mimi&Käthe Betriebsfeier – den GGG Partybus! Foto: Ted Fingers

Zu den Freuden so mancher GGG Drehs gehört eine anschließende nächtliche – Obacht – Spritztour! Haha. So auch diesmal. Während der aktuellen Tour sollen Darsteller, Team und die hübschen Mädchen aufgeteilt auf vier fette Limous und einen Partybus durch Berlin prollen. Zwischendurch wird an beliebten Sehenswürdigkeiten Halt gemacht, um Gruppenfotos für die GGG Homepage zu schießen. Und was wird in den Karren und dem Bang Bus, pardon, dem Partybus getrieben? Ha, DAS wollte ich für euch herausfinden! Investigativer Porno Journalismus for the win! Wer darf denn eigentlich – außer mir – sonst noch so mitfahren, John? „Alle, die mindestens einmal abgespritzt haben“, erklärt der GGG Labelboss lapidar. Verstehe – eine Art Belohnungszückerchen für alle fleißigen Ejakulat-Maschinen. Oder? Nun, nicht ganz. Denn John Thompson wäre nicht John Thompson, wenn sich das Party-Bang-Spektakel nicht profitabel verwenden ließe. „Die Szenen, die wir heute auf der Tour durch Berlin drehen, erscheinen in meinem Label ,GGG live‘.“ Verständlich, GGG ist ja nicht die Wohlfahrt!

Nachdem ich eine männliche Begleitung organisiert habe, die mich im Notfall Martial-Arts-mäßig vor herumfliegendem Sperma beschützen soll, geht es auch schon los.

Notausstieg

Notausstieg? Gut zu wissen… Foto: Ted Fingers

Die Typen in den schwarzen GGG Einheitsshirts, die mit uns auf die Ankunft der Partymobil-Armada warten, wirken zwar etwas hibbelig, sind aber relaxt. Kein Wunder, schließlich haben viele von ihnen an diesem Tag bereits Kanister-weise Ejakulat verschleudert, und das geht – wenn ich meinen Jungsfreunden Glauben schenken darf – ordentlich auf die Kondition. Heiko, 33, zum Beispiel hat just in dem Moment, als die Sonne untergeht und Bus und Limous vorfahren, bereits fünf Mal an diesem Tag ejakuliert. FÜNF MAL. Männer, zieht euch das rein. In Gedanken frage ich mich, was nach fünfmal Abspritzen außer einem traurigen Tröpfeln denn noch kommen kann, doch behalte ich diesen Gedanken für mich. Ich will Heiko, der sein Gesicht hinter einer schwarzen Sturmhaube, ähm, Skimütze versteckt, nicht verunsichern.

GGG Akteur

Sturmhauben gehören zu GGG wie Käthe zu Mimi! Foto: Ted Fingers

Stattdessen frage ich den Maskierten, ob er ausschließlich mit Skimütze drehe. „Ja, immer. Im echten Leben bin ich Lehrer, noch dazu in einem erzkonservativen Bundesland. Ich darf also auf keinen Fall zu erkennen sein“, antwortete Heiko, dessen Namen, den ihr hier lest, ich natürlich erfunden habe, um die Identität des jungen Mannes zu schützen. Die GGG Drehs mit John Thompson seien für ihn eine Möglichkeit, aus seinem Alltag auszubrechen und seine Phantasien Wirklichkeit werden zu lassen. Schön gesagt, „Heiko“ (*Gänsefüßchen-Zeichen-mit-den-Fingern-in-Slow-Mo-mach*)

Da rauscht auch schon John an uns vorbei, sagt „Mimi und Begleitung, ihr bitte in den Bus“, wir erwidern „Okese!“ und steigen ein. Cooles Gefährt, dieser GGG Partybus. Wie ein Fiftys-Diner auf Rädern, mit kleinen Tischen und Bänken im vorderen Teil und gemütlichen Sitz- und Liegegelegenheiten im hinteren Teil des Busses. Und mit Stangen. Ideal für die Mädchen, um sich drum herum zu räkeln oder sich wie kleine Affen daran herunter baumeln zu lassen. So wie Porno-Aktrice Mia Bitch, an der mir eine Artistin verlorengegangen zu sein scheint, so mühelos zwirbelt sich die Platin-Bondine ums Gestänge.

GGG Girl Mia Bitch

GGG Girl Mia Bitch gibt die Stangenartistin. Foto: Ted Fingers

Bis zu diesem Moment ist mir noch mulmig zumute, das muss ich gestehen. Was wird passieren? Wird es GGG-mäßig derbe zur Sache gehen? Werde ich das Sperma fremder Männer sehen und riechen müssen? Ärgs! Oder wie oder was? Just in diesem Moment dreht jemand die Anlage an, und heiß geliebte Klänge dröhnen aus den Boxen – Alice Coopers „Poison“. Mein Lieblingslieblingslieblingslied aller Zeiten bis in alle Ewigkeit! Halleluja, ein Zeichen! Dieser Abend kann nur fetzig werden! Wird er dann irgendwie auch, obwohl John dem guten Alice Cooper nach nur wenigen Sekunden den Saft abdreht. Haha, billige Sperma-Wortspiele machen sooo viel Spaß!

Ich könnte nun die Sinnenkarte spielen und euch beschreiben, wie es sich anfühlt, als einziges Mädchen das Treiben nur zu beobachten, immer auf dem Sprung vor dem Kameramann, der hin und her durch den bouncenden Bums-Bus wuselt, um ja alles einzufangen. Dass ich mich irgendwann dabei ertappe, wie ich allen anwesenden Herren ungeniert auf den Schritt starre, um auszumachen, wer Darsteller sein könnte und wer nicht. Kleiner Tipp – Hose auf = Darsteller, Hose zu = Crew. Ich könnte versuchen, euch die Testosteron-schwangere Atmosphäre zu beschreiben, das Kribbeln, das sich NICHT einstellen will, weil ich schon zu oft Zaungast bei Pornodrehs war, und das ich an diesem Abend vermisse. Ich könnte versuchen, euch den Geruch von Gruppensex im Hochsommer auf engstem Raum zu beschreiben und all den anderen Sinnlichkeitskram. Doch das alles ist mir zu soft. Bei GGG geht es nicht um zart gefühlte Momente. Es geht um Hardcore-Sex, der Rest ist Chichi. Also spare ich mir das weitere Gequatsche.

GGG Bus

Erstmal ans Geländer krallen im GGG Bumsbus! Foto: Ted Fingers

Nach einer kurzen Aufwärmphase geht es allen Akteuren im Bus-Heck an die Wäsche. Es wird geblasen, geschleckt und gebangt, rauf, runter, rein, raus. An vorderster Front dabei übrigens mein neuer maskierter Kumpel „Heiko“. Yeah! Mit Wollmützen-Vollmaskierung bei diesen unmenschlichen Temperaturen vögeln – Respekt, Heiko! Ein gar wildes Gebumse ist es. Die Mädchen, die gerade keinen Sex haben, geben die Gogo-Girls, lachen und schlürfen Schampus, ich dagegen trinke Gänsewein aka Wasser. Auffällig: Während die Männer und ich um die Wette transpirieren, scheinen die Damen kein einziges Tröpfchen Schwitze zu verlieren. Wie macht ihr das, Freundinnen? Verratet mir euer Geheimnis!

Ebenfalls schwitzenderweise, da mittenmang dabei, ist auch Porno-Profi und Darsteller Don John. Wie ist das, nach einem gefühlten 100-Stunden-Arbeitstag inklusive Abspritz-Marathon abends noch einmal ranzumüssen? MANN ist doch irgendwann mal leer, oder? „Als Profi sollte man auch nach einem langen Arbeitstag noch einsatzbereit und standfest sein, daran kann man die Professionalität eines Darstellers erkennen“, so Don John. „Ich habe heute sieben oder acht Szenen gedreht.“ Er lacht, während mir ungläubig der Kiefer herunterklappt, und wischt sich den Schweiß aus der Stirn. Sieben oder acht Szenen? „Mein Highlight ist aber ganz klar der Sex im Partybus. Diese Limousinen-Tour ist mega cool.“

Als wir zwei Stunden später wieder am Ausgangtreffpunkt ankommen, bin ich bis auf den Baumwoll-Schlüpfi durchgeschwitzt. Scheiß Hitze. Doch ich gebe Don John Recht – die Bumsbustour war ein Erlebnis. Findet auch John Thompson, als er sein Fazit dieses Abends zieht: „Die Partytour hat allen sehr gut gefallen“, sagt er überzeugt. „Bei der letzten Tour im Herbst 2013, als wir mit fünf Stretchlimousinen durch Berlin gefahren sind, haben alle gefroren, diesmal haben alle geschwitzt.“ Absolut ausgeglichen. Den Bus findet John platztechnisch wesentlich günstiger als die relativ engen Limousinen. Finden die GGG Touren von heute an also nur noch im schicken Partybus statt? „Mal sehen“, antwortet John, „vielleicht buche ich uns für das nächste Mal ja ein Schiff.“

Mein Fazit lautet so: Es geht tatsächlich ordentlich zur Sache in diesem GGG Partybus und den schicken Limousinen. Grobes Entertainment für alle Amateur-Sex-Abenteurer, die sich gern beim Begatten filmen lassen. Mein persönliches Highlight war aber weder das Geturne im Bus, noch die Limousinen, noch die Abschiedsrosen für uns Mädchen, noch die teils schockierten Gesichter der Passanten, als John Thompson und seine Gang zwecks Gruppenfotos Siegessäule und Co. stürmten. Sondern die Abschluss-Strüllerei von Mia Bitch. Die urinierte kurzerhand auf die ihr überreichte Rose, begleitet vom Gejohle der kompletten GGG Mannschaft – und zwar IM STEHEN! Minutenlang! Kunst war das! Applaus, Applaus, Applaus! Und ein Prosit auf diese Butterfahrt der schwitzig-sexuellen Art. Cheers.

GGG Party

Party und Gebange bei GGG. Woop woop. Foto: Ted Fingers

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