Macht Liebe, Moms und Dads

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Ein Text von Quattromilf mit Masterskills.

Fick deine Mutter.

Solltet ihr nun vor Empörung schäumen und innerlich bereits den Rückschlag durch einen Shitstorm planen, möchte ich eure sanften Gemüter beruhigen. Natürlich wollte ich niemanden beleidigen oder gar inzestuöse Fantasien anregen. Im Gegenteil.

Ich möchte denjenigen unter euch, die wie ich bereits die Rolle der Mutter bekleiden, und auch euch, die ihr der Spezies Vater angehört, motivieren und inspirieren, einfach mal wieder nach Lust und Laune ungehemmt zu ficken! Und zwar euren Partner – den Vater oder die Mutter eurer Kinder.

Erstaunlicherweise folgt nach dem magischem Moment der Geburt und diesem unvergleichlichen Gefühl der Zugehörigkeit oft bittere Ernüchterung. Die Frucht der Liebe bringt so manchem Gewächs einstiger Begierde den Tod durch Vertrocknen. Die Pussy-Frucht vertrocknet, da sie ihre regelmäßigen Befeuchtungen durch Regenmacher Schwanz vermisst. Und auch die Bedürfnisse der Daddys kommen zu kurz. Wenn Sex, dann oft nur noch in Form des „Ich lasse dich mal kurz drüber“-Ficks, um der sexuell frustrierenden Situation wenigstens etwas Anspannung zu nehmen.

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Es ist nicht so, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Immerhin habe ich das ganze viermal mit meinem Ex-Partner durchgespielt. Und letztendlich ist das mitunter ein Grund, warum ich jetzt glückliche Single-Frau und alleinerziehende Mutter bin. Die Mechanismen, die in dieser Lage greifen und zur postnatalen Sexlosigkeit führen, mögen ein natürlicher Vorgang sein und darin begründet, dass man sich als Eltern stetig kümmern will und muss. Man kümmert sich derart aufopferungsvoll, dass man kaum wahrnimmt, wie sehr alle eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund, ja fast ins Vergessen geraten.

Wann habt ihr aufgehört, euch euren Partner anzusehen und ihn unfassbar geil zu finden? Macht nicht den Fehler und erliegt dem Glauben, dass diese Unlust lediglich situationsbedingt ist. Ja, ich weiß, die Aufgaben einer Mutter sind erschöpfend. Ja, ich weiß, man ist nicht mehr gebaut wie ein Teenager und muss diese Veränderung erst einmal akzeptieren. Aber was hindert euch daran, euch vom Papi eurer Kinder anständig durchficken zu lassen, um zu spüren, dass ihr trotz der monströs geratenen Pussy und den Hängetitten noch immer heiß und verrucht seid?

Ihr habt keine Lust auf Sex, weil ihr zu müde seid? Euch nicht attraktiv fühlt? Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, gab es schon vor der Geburt des Babys viele Momente, in denen wir uns ähnlich fühlten. Erinnert euch an die durchtanzten und versoffenen Nächte, denen Tage folgten, an denen wir nichts taten außer zu vögeln. Damals machte es uns auch nichts aus, verschwitzt und völlig erschöpft zu sein oder auszusehen wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Das könnt ihr auch jetzt noch.

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Nutzt die Zeit, in der euer Nachwuchs schläft oder zufrieden gluckst. Habt Quickies auf dem Küchentisch. Geht gemeinsam duschen oder fummelt euch gegenseitig in den Schlaf. Egal, was euer Weg ist, aber geht ihn gemeinsam, und fickt eure Mutter! Also, ihr wisst schon. Fickt die Mutter eurer Kinder. Werdet wieder attraktiv für einander. Nehmt die Veränderung an, aber gebt ihr nicht so viel Raum, dass ihr euch selbst aus den Augen verliert. Macht euch gegenseitig heiß, macht wieder Sexting. Nichts ist so verführerisch wie eine Frau, die auf der einen Seite liebevolle Mutter und auf der anderen Seite hemmungslose Hure ist. Nichts ist so sexy wie ein Mann, der der Rolle des Versorgers und Beschützers gerecht wird und gleichzeitig seine Geliebte begehrt.

Ihr habt doch zuvor geflissentlich auf gesellschaftliche Normen und Urteile geschissen, weshalb sollte sich dies nur aufgrund vollgeschissener Windeln ändern? Wer sagt denn, dass ihr nicht verdammt nochmal absolut geil auf einander UND Eltern sein könnt?

Seit ich mich von diesen schwachsinnigen Reglementierungen befreit habe, seit ich nicht mehr denke, dass ich als Mutter nicht auch herumhuren darf, so lange meine Kinder es nicht mitbekommen, spricht nichts dagegen. Seitdem nehme ich mich als das wahr, was ich unumstritten bin: Eine liebevolle Mutter und Frau mit Lust auf fantastischen Sex, die jegliches Recht der Welt hat, sich heiß fühlen zu wollen. Und auch euch wünsche ich, dass ihr euch wieder selbst erkennt. Etwas für euch tut und für eure Beziehung. Vögelt im Sinne eurer Familie!

Fotos: Sarahlikesprettygirls
Model: Juliana (ehemals Paula Rowe)

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4 Comments

  1. Simon

    12. Mai 2017 at 10:55

    Unsere Tochter ist jetzt etwas über zwei Jahre. Seit sie da ist, eigentlich aber schon direkt nach der Zeugung, ist unser Sexleben erloschen. Meine Frau hat sich komplett in die Mutterrolle zurückgezogen. Ich spreche hier nicht nur von Sex, sondern auch Küssen, Zärtlichkeiten, Kuscheln etc. sind nur noch sehr selten. Wir leben uns körperlich immer mehr auseinander. Wir führten auch schon viele Gespräche, waren bei einer Paartherapie, aber es geht nicht weiter. Ab und an, kommt es mal zu Sex. Wir hatten 2017 (jetzt ist Mitte Mai) drei mal mit einander geschlafen. Langsam fällt es mir sehr schwer damit umzugehen… und ja Geduld, Reden, Einfühlungsvermögen, Dinge abnehmen, daran arbeite wir/ich ….

    Freue mich, wenn ich mal von anderen lese, bei den auch nicht alles S U P E R läuft

  2. M.

    10. März 2017 at 1:46

    Oder anders ausgedrückt: Es lebe heftig, wilder, hemmungssloser Nachgeburtssex der Beziehung und somit dem Kinde zuliebe! Yay!

  3. JudgeDark

    17. Februar 2017 at 16:57

    Danke … klare Worte mit einer klaren Aussage, für die ich einen „Daumen hoch“ geben möchte, denn genau so sieht es aus!
    Man sollte nie vergessen … es gibt auch ein (Sex-)Leben neben und nach dem Kind, so wichtig es auch ist, sich um die kleinen Hosenscheißer zu kümmern!

  4. Anke

    17. Februar 2017 at 15:02

    JA! Verdammt nochmal. JA! Die Scheidungsrate wäre um Längen geringer.

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