Die Göttin vom Schanzenviertel – Eine erotische Short Story

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*DISCLAIMER: Der folgende Text enthält sexuell explizite Schilderungen und Vokabular, das von manchem als anstößig empfunden werden könnte. Wenn das nicht eure Tasse Tee ist, lest nicht weiter, sondern klickt doch einfach hierhin :) 

Eine erotische Short Story von Nova Niedermeyer.

Mit fordernden Blicken mustert sie mich. „Musst du nicht los?“, fragt Tina und lächelt verführerisch, als könnte sie mich mit ihrem Lächeln zu etwas hinreißen.

„Schon“, sage ich und wirke entspannter als ich bin. Ich schließe den Maileingang und klappe meinen Laptop zu. Ich habe die Mail noch einmal angesehen, um sicherzugehen, dass es heute Abend so weit ist.

„Hätte nicht gedacht, dass du das machst.“ Ich weiß, für sie ist das keine große Sache. Und sie weiß, für mich ist es eine große Sache. Deshalb ist es scharf. Richtig scharf. Ich kann nicht leugnen, dass ich mich in Tinas Körper verknallt habe. Es war an dem Tag, an dem sie das erste Mal duschen ging, während ich zu Hause war. Und dabei die Tür offen ließ. Tina ist die heißeste Frau im Schanzenviertel, ohne Zweifel. Gerade deswegen lässt sie sich gelegentlich halbnackt von Vollprofis fotografieren. „Du hättest auch einfach mitkommen können.“ Tina verdreht die Augen. Nein, denke ich und sehe Tina zu, wie sie Richtung Bad verschwindet. Selbstsicher streift sie ihr Shirt ab, lässt es fallen und gibt den Blick auf ihren nackten Rücken frei. Sie ist eine Göttin. Die Göttin vom Schanzenviertel.

Genug, denke ich, atmete tief ein und greife nach meiner Tasche. „Bin los“, rufe ich. „Denk daran, Beweisbilder mitzubringen“, höre ich Tinas Stimme, bevor die Wohnungstür hinter mir knarrend ins Schloss fällt.

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Es ist kalt draußen. Unter meinem Mantel trage ich nicht mehr als meine engelsweißen Lieblingsdessous. Ich biege in die Rosenhofstraße ein. In einem der Häuser befindet sich „Anns Aktfotografie“. Ich habe mit Mister Ann einen Termin gemacht, weil Tina glaubt, mein Körper ist für Nacktfotos gemacht. Herausforderung angenommen.

Nachdem ich geklingelt habe, höre ich den Türsummer. Er öffnet mir die Tür und somit neue Möglichkeiten. Schließlich ist es eine halbe Ewigkeit her, dass ich mich vor einem Mann ausgezogen habe. Sesam öffne dich und zeige mir die Welt, die ich fast vergessen hab. Zwischen meinen Beinen breitet sich eine Wärme aus, und ich weiß, dass mich der Gedanke, meinen nackten Körper einem fremden Mann zu präsentieren, feucht macht. Was mich noch mehr antörnt, ist, dass Tina die Nacktfotos sehen wird. Zum Beweis. Damit kann sie machen, was sie will.

Die Treppe herunter, komme ich in einen langen, mit 50er-Jahre-Stühlen ausgestatteten Flur. An den Wänden hängen Aktfotografien, der Boden ist mit elegantem Parkett ausgestattet. Ich weiß, dass ich richtig bin und betrachte die Fotos. Männer, Frauen, Männer und Frauen, Frauen und Frauen, in Dessous, halbnackt, in verschiedenen Posen. Ein Repertoire von Fotos, die ich gern mitgenommen und im Detail betrachtet hätte.

Plötzlich höre ich, wie sich die Tür hinter mir öffnet. Ich drehe mich um und hoffe, Mister Ann begrüßen zu dürfen. Doch hinter mir steht nicht „Mister Ann“, sondern eine Miss. Blondes Haar, wunderschön geformte Taille, mit den Rundungen an den richtigen Stellen. Was für ein Körper, denke ich. Heißes Teil. „Ich bin Ann.“ Sie lächelt, streckt mir ihre zarte, blasse Hand entgegen. Ich nehme sie und spüre ihren festen, dominanten Druck. Ann, also. Eine Frau.

„Pia“, flüstere ich und lasse mich von ihr in den abgedunkelten Raum führen, in dem wir uns während der nächsten Stunde austoben werden. Sie deutet mir, mich auf den burgunderroten Ledersessel zu setzen. Sprachlos werfe ich meine Tasche aufs Parkett und ziehe meinen Mantel aus. Ich lehne ihn gegen das Gestell eines Fotoschirms.

Ann werkelt am Stativ herum, sieht über die Kamera in meine Richtung und lächelt. „Das erste Mal?“ Ich nicke, setze mich auf den Sessel und zupfe an dem Halter meines Spitzen-BHs. Wenn Tina wüsste, dass mich so eine heiße Dame fotografiert, denke ich und empfinde ein starkes Kribbeln in Höhe meines Beckens. Meine Spalte schreit nach Sex. Als ich es mir das letzte Mal gemacht habe – Tage ist’s her – habe ich an Tinas zärtlichen Kuss denken müssen. Der Kuss, den sie mir gegeben hat, als sie an einem Samstagabend betrunken durch die Wohnung torkelte und Lust darauf hatte. Ich mochte das.

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„Okay, ist nicht schlimm. Du musst nicht aufgeregt sein, oder so. Sind ja unter uns.“ Ihre Stimme ist so beruhigend, wie sie sein sollte. Ich schlage meine Beine übereinander und spanne die Innenmuskulatur meiner Vagina an, unterdrücke den Gedanken an Tina, wie sie sich nackt vor der Kamera rekelt. Entspannt lehne ich mich zurück, im Versuch, mich auf die nächste Stunde einzustimmen. Ich erröte vor Erregung, und meine Hände gleiten sanft meine Brüste hinauf zum Halter meines BHs, den ich mir mit einer zärtlichen Bewegung von der Schulter streife. Die Augen geschlossen, beiße ich mir genussvoll auf meine Unterlippe und spüre die sich anbahnende Leidenschaft. Meine Gedanken nehmen jeden Sinn für sich ein, so dass ich das Knipsen von Anns Kamera kaum höre. Meine Lippen öffnen sich zu einem stummen Schrei, und ich stöhne leise. Im selben Moment höre ich das Öffnen der Tür und richte mich auf.

„Ann, ich bin etwas zu früh. Aber ist okay, weil ich doch sonst immer so spät bin, oder?“ Ich kenne die Stimme, denke ich und erkenne auch sie. Tina. Ann dreht sich erschrocken zu Tina um, so wie ich. „Ich habe eine Kundin.“ Sie schüttelt den Kopf. „Du kannst nicht einfach so reinkommen. Darüber haben wir geredet.“

Ich starre Tina an und erkenne ein Lächeln. „Die Dame kenne ich doch.“ Rücksichtslos, wie sie ist, stört sie sich nicht an Anns Worten. „Gute Wahl, Pia, aber ich dachte, du wolltest dich von einem Mann fotografieren lassen?“ Augenblicklich werde ich rot. Knallrot. Meine Haut nimmt die dunkle Farbe des Sessels an.

Ann straft Tina mit bösen Blicken und hält sich zum Glück mit Worten zurück. Tina grinst, legt ihre Tasche zu meiner und beginnt, sich auszuziehen. Ganz. Es ist nicht das erste Mal, dass ich Tina nackt sehe, schließlich scheint sie damit kein Problem zu haben, und das ist beneidenswert. Ich betrachte sie, wie sie sich wie selbstverständlich langsam entkleidet. Und beobachtete, wie sie Stück für Stück die Hüllen fallen lässt. Ihre Show – sie sagt nichts, und ich halte sie nicht auf. Nochmals presse ich meine Beine zusammen, um meine Geilheit zu unterdrücken. „Möchtest du nicht mit mir zusammen Fotos machen?“, fragt sie, und ich schnappe nach Luft. Es dauert, bis es ankommt.

„Also?“, fragt Tina und kommt einen Schritt auf mich zu. Ich spüre, wie die Luft zwischen uns zu brennen beginnt. Errötend nicke ich. Während sie sich von ihrem Slip befreit, ihn achtlos zu Boden fallen lässt, öffne ich den Verschluss meines BHs. Ich sehe Tina auf mich zukommen, wie sie sich auf die Lehne des Sessels setzt und sich in meine Richtung beugt. Unfassbar, denke ich und mache mit, küsse sie, wie beim letzten Mal. Mit mehr Gefühl. Ihre Hand wandert von meinem Bauch hinab in meinen Slip, und sie spreizt meine Beine, um mich an meiner Klitoris zu berühren. Ann akzeptiert es, und ich höre, wie sie Fotos schießt.

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Tina lächelt, und das macht mich an. Sie zieht mir den weißen Slip hinunter in meine gebeugte Kniekehle. Ich weiß, was kommt: Sex mit Tina. Sie wollte es so. Ich bin aufgeregt, habe geglaubt, die Nacktfotos wären nicht mehr als ein Scherz, etwas, was ich tue und schnell wieder vergesse. Ann knipst Fotos von unsere nackten, miteinander rummachenden Körpern, die ineinander verschmelzen. Kein Typ zwischen uns. Nur Tina und ich. Und wilde Küsse, verschwitzte Haut und eine heiße Erinnerung. Ich wehre mich nicht, als sie mich zu sich zieht und ich plötzlich unter ihr liege. Sie reibt ihren nackten Körper an meinem und stimuliert so meine Klitoris. Es ist heiß, und ich glaube, dass ich nie so erregt war wie jetzt. Kein Typ kann mich so feucht machen wie Tina, die meinen Körper mit verführerischen Küssen bedeckt und Ann, die davon Fotos schießt. Tina grinst. „Willst du mehr?“

„Ja“, stöhne ich und lehne mich zurück. Sie dreht mich, setzt mich aufrecht auf die Kante des Sessels und hockt sich vor die Sitzfläche, sodass sie Sicht auf meine empfindlichste Stelle hat. Tina spreizt meine Beine weiter auseinander und verschafft sich Zugang zu meiner lustvollen Mitte, die es kaum erwarten kann, von ihr befriedigt zu werden. Sie steckt ihren Finger in mich, bewegt ihn auf- und ab und beobachtet meine Reaktion. Ich habe mich nicht unter Kontrolle, gebe mich dem mich erschütternden Orgasmus mehr und mehr hin. Die Bewegung ihres Fingers in mir wird heftiger und schneller. Ich stehe an der Schwelle zu einem unglaublichen Höhepunkt. Zwar halte ich meine Augen geschlossen, aber ich weiß, dass Tina mich ansieht. Und dass sie sich an meinem lustverzerrten Gesichtsausdruck erregt. Ich kann mich nicht zurückhalten und stöhne unwillkürlich. Sie stimmt ein. Und als ihre Laute verebben, ich ihren zarten Kuss auf meinem Kitzler spüre, kann ich es nicht aufhalten. Ich komme unaufhaltsam und mit einer Urgewalt, die mich zu erschüttern droht. Dann sacke ich zusammen und kralle meine Hände entkräftet in den Stoff des Sessels. Aus einer anderen Dimension erwachend, sehe ich zu ihr auf. Errötete Sexflecken bedecken die sonst blasse Haut ihres Halses, und ihre vor Lust funkelnden Augen schreien nach mehr.

„Na, was hältst du von dieser Art Fotografie?“, fragt sie, und ich versichere ihr, dass nun sie an der Reihe ist.

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Fotos: Sarahlikesprettygirls <3

1 Comment

  1. Claudia

    3. Oktober 2017 at 1:16

    Hat mir sehr gut gefallen wie du beschrieben hast. Werde ich sicher öfters lesen

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