Elsa by Ika Fan: Sturkopf, Dream Girl, curvy Beauty

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Ein Text von Mimi Erhardt.

Das Mädchen, pardon, die junge Frau, die ihr auf diesen Bildern sehen könnt, kenne ich schon eine ganze Weile. Seit unserem ersten Aufeinandertreffen vor vielen Jahren bin ich Fan von Elsa. Auch, nee, gerade weil sie ein krasser Sturkopf ist und alles so macht, wie es sich für sie gut anfühlt, nicht so, wie die anderen es von ihr erwarten würden. Elsa zieht ihr Ding durch, weiß genau, was sie will – allerdings nie ohne Rücksicht auf Verluste. Sie ist eine gute Freundin und einer der stärksten Menschen, die ich kenne. Stellt Fragen und ist sich nie zu schade, Fehler zuzugeben. Ihr Bonus-Feature: Sie ist mega schön, curvy, ein Mix aus Tomboy und dem Mädchen, das dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Für Mimi&Käthe hat sie sich jetzt fotografieren lassen – ein Mini-Set, auf dem es mehr zu erahnen als zu sehen gibt. Denn für Elsa war das Shooting ein ungewohntes Experiment.

Mimi: Viele unserer Leser wünschen sich Bilder von Mädchen und Frauen, die NICHT Größe XS haben, sondern einen ganz normalen, schönen, curvy Body. Wie stehst du zu deinem Körper?

Elsa: Es gibt Tage, an denen ich meinem Körper echt positiv gegenüber stehe und mir denke: „Liebe Werbeindustrie, fick dich!“ Aber es gibt auch Tage, an denen ich in einer Umkleide stehe und am liebsten weinen würde, weil mir schon die zehnte schöne Hose nicht über den Hintern geht. Momentan gibt es so viele Klamotten, die für XS ausgelegt und ab M nicht tragbar sind. Dann denke ich: „So zehn bis 20 Kilo weniger wären schon geil.“ Aber dafür esse ich viel zu gern.

Mimi: Wie war das Shooting für dich?

Elsa: Das Shooting war super spannend für mich, das erste ohne viele Klamotten. Aber es ist spannend zu sehen, wie man so auf andere wirkt. Es zeigt einen halt so, wie man ist. Und unter unseren Klamotten sind wir alle nackt.

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Mimi: Ist Body Positivity ein Thema für dich? Also möchtest du anderen curvy Mädchen jenseits von Size Zero Mut machen, zu sich zu stehen? Oder wolltest du auch dir selbst Mut machen?

Elsa: Klar sollte man zu sich und seinem Körper stehen. Und es ist super wichtig, sich mit sich selbst wohl zu fühlen. Darum ist es auch so wichtig, sagen zu können: Das und jenes gefällt mir an mir nicht. Nur so kann man dann was ändern, damit man sich gut fühlt und sich selbst gefällt. Irgendwann im Alter möchte ich mir „Still beautiful“ auf eine meiner Speckrollen tättowieren lassen. Dann, wenn ich weiß, was dieser Körper schon alles geleistet hat.

Mimi: Ich finde dich ja traumhaft schön, aber das weißt du ja :) Was magst du selbst an dir am liebsten?

Elsa: Ach, da werd ich jetzt ganz rot. An mir? Das ist schwierig. An anderen finde ich immer Narben spannend oder Besonderheiten. Bei mir selbst… das Blau meiner Augen.

Fotos: Ika Fan

2 Comments

  1. lumbrjacky

    16. Juli 2017 at 20:32

    Du bist so sexy.. <3

  2. Romy

    16. Juli 2017 at 19:20

    Wundervolle Bilder <3 ich erkenne mich selbst wieder, sowohl was die Aussagen angeht als auch, was die Bilder betrifft – das könnte glatt ich sein *lach*

    Liebe Elsa: du bist wunderschön, nicht trotz und auch nicht wegen deiner Kurven, sondern weil du eine Art von sich-selbst-bewusst-sein ausstrahlst das man nur erlangt, wenn man sich mit seinem Körper beschäftigt und sich auch mal über ihn ärgert :D du weisst ganz offensichtlich, was du und wie du dich zeigen magst und was nicht, und das mag ich.

    Immer so weiter – du rockst!

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