Amateur Porno? Wir machen’s uns schön!

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Unser heiß geliebter Buddy Hans Pørnflake hat ein ernstes Wörtchen mit euch zu reden. Denn nachdem er euch an dieser Stelle verklickert hat, welche Basics es bei der Produktion eures ersten eigenen Heim-Turnfilms aka Amateur Pornos zu beachten gilt, geht es heute ans Eingemachte. Lest und profitiert von Hans Pørnflakes Weisheiten! <3

Von Hans Pørnflake

Wir hatten ja neulich schon mal über das Thema Home Porn aka euren ersten eigenen Amateur Porno gesprochen und darüber, dass unzählige Fallstricke lauern, wenn man sein eigenes Sexleben auf Video bannen will. Die Basics hätten wir also schon mal. Damit wir euch aber nicht wie eine halbfertige Suppe auf dem Herd köcheln lassen, bekommt ihr jetzt von mir alle nötigen Tipps, damit aus eurer Amateur Porno Premiere ein Fall für die Porn Oscars wird.

So ein Amateur Porno kann auch ziemlich feuerheiß sein <3

So ein Amateur Porno kann auch ziemlich feuerheiß sein <3 Foto: Dahlia von Turbozucker/meltwist.com

1. Was für einen Streifen wollen wir eigentlich drehen?
Im Pornosegment gibt es von „Zärtliche Cousinen“ bis hin zu „Anal Destroyer X“ eigentlich alles. Ob also softe Erotik, Hochgeschwindigkeits-Gerammel oder Verhau-Hardcore – für jeden mehr oder weniger verurteilungswürdigen Geschmack ist etwas dabei. Wenn ihr euren eigenen Amateur Porno schießen wollt, müsst ihr euch natürlich auch überlegen, was ihr eigentlich zeigen wollt. Es gibt schließlich nix Langweiligeres, als zwei Durchschnittstypen 45 Minuten lang in Missionarsstellung vögeln zu sehen. Habt ihr keinen besonderen Fetisch, heißt das, euren Sex so in Szene zu setzen, dass er beim Ansehen nicht langweilig wird. Seid ihr hingegen eins dieser schweinischen Paare, die sich gerne mal vorm Schlafengehen den Rücken mit der neunschwänzigen Katze streicheln, habt ihr sofort ein Thema. Setzt Schwerpunkte und macht dabei das, was ihr liebt und was euch geil macht. Wie ich in Teil 1 dieses Guides bereits schrieb, gibt es nichts Schlimmeres als uninspiriertes Gebumse, bei dem man den Darstellern auf den ersten Blick ansieht, dass sie einfach keinen Bock haben.

Diese Damen sind mit großem Eifer bei der Sache - so muss das!

Diese Damen sind mit großem Eifer bei der Sache – so muss das! Foto: Dahlia von Turbozucker/meltwist.com

2. Zeigt, was ihr macht oder: Gutes Licht wirkt Wunder!
Unzählige Amateur Porno Streifen in den unendlichen Weiten des Internets sind entweder so dunkel wie die Seele des Gazprom-Chefs oder so hell wie die Oberfläche der Sonne. Es scheint einfach kein gesundes Mittelmaß zu geben. Mal glauben die Macher, dass das seichte Flimmern des Fernsehers allein ausreicht, die Fickerei zu beleuchten. Andere hingegen sind der Auffassung, dass ohne Lampen der Marke „Suchscheinwerfer“ gar nichts geht. Und so finden sich dann Amateur Porno Kunstwerke online, bei denen man entweder nicht mal die Konturen der Darsteller erkennen kann, oder die so hell sind, dass ihr anschließend den Besuch beim Augenarzt eures Vertrauens klar machen solltet.

Dabei ist das richtige Licht ganz entscheidend für jeden Profi- und eben auch Amateur Porno. Was glaubt ihr, warum die Leutchen im Fernsehen immer so makellos aussehen? Das liegt nicht nur am Make-Up, sondern – you guessed it – auch am Licht. Warmes Licht schmeichelt am effektivsten, also lasst die Halogenstrahler am besten in der Ecke. Und: Indirektes Licht kann Atmosphäre schaffen, überlegt euch also genau, wie ihr euer Setting ausleuchtet. Und nein, die Lampe am Handy reicht nicht aus!

Der Profi erkennt sogleich - dieses Amateur Porno Set ist perfekt ausgeleuchtet!

Der Profi erkennt sogleich – dieses Amateur Porno Set ist perfekt ausgeleuchtet! Foto: Dahlia von Turbozucker/meltwist.com

3. Was wollen wir hören aka „Der Ton“.
Neben dem Licht ist auch der Ton maßgeblich dafür verantwortlich, dass euer Amateur Porno gelingt. Da wir alle keine Profis sind, werden die wenigsten von uns über professionelles Equipment verfügen. Bevor ihr nun aber in den „Conrad“ eures Vertrauens dackelt und euch ein Dutzend Richtmikros besorgt – haltet ein. In diesem besonderen Fall bedeutet „guter Ton“ etwas ganz anderes. Einerseits geht es darum, was um eure Fickerei herum zu hören ist, andererseits – und viel wichtiger – was von euch zu hören ist.

Die Geräuschkulisse im Hintergrund sollte sich auf das Wesentliche beschränken. Die, die sich euren Amateur Porno später lüstern anschauen – ihr selbst eingeschlossen – wollen NICHT hören, wie im Hintergrund die Lottozahlen gezogen werden. Der Fernseher, das Radio und auch das Hörspiel der „Fünf Freunde“ bleiben bitte aus. Das Gleiche gilt für Musik. Auch wenn es sicherlich Leute gibt, die schon immer nach einem Amateur Porno mit Andrea-Berg-Soundtrack gesucht haben – den Großteil wird irgendein Gedudel im Hintergrund eher abturnen. Und euch später auch. Im Idealfall ist es im Hintergrund einfach still. Denn jegliche akustische Untermalung lenkt eh nur vom Wesentlichen, nämlich euch, ab.

Überlegt euch zudem gut, WAS man von euch hört. Natürlich sollt ihr euch in eurem ersten Amateur Porno nicht verstellen, und wenn ihr nun mal beim Sex stöhnt wie ein US-Pornostarlett, dann ist das eben so. Wichtiger ist, dass ihr euch Gedanken darüber macht, ob man euch reden hört. So ein kleiner Dirty Talk kann ziemlich geil sein. Kann. Unter Umständen ist er aber auch einfach nur schrecklich. Zum Beispiel, wenn er so hölzern vorgetragen wird, dass ihr euch im Nachhinein an das Weihnachtsstück der Grundschule Birkenfrühling in Wuppertal erinnert. Und das alles nur, weil ihr denkt, ein bisschen geiles Gequatsche gehörtnun mal in so einen Amateur Porno.

Ebenfalls unsexy ist es, wenn seine Stimme an Ilja Richter und ihre an Walter aus dem „Frauenknast“ erinnert. Es ist leider nun mal so, dass viele Menschen auf Band kacke klingen. In so einem Fall heißt es: Schätzt eure verbalen und stimmlichen Fähigkeiten realistisch ein, bevor ihr euch nachher in Grund und Boden schämt. Dann lieber die Klappe halten und Taten sprechen lassen.

4. Kleider machen Pornos.
Auch in einem Amateur Porno, in dem es um die Fleischeslust zweier (oder mehrerer) Menschen geht, ist die richtige Kleidung von entscheidender Bedeutung. Dabei kommt es darauf an, was für einen Film ihr dreht und dass die Klamotten auf genau dieses Setting abgestimmt sind. Wenn man eine Frau mit Gagball, Lackcorsage und Hand- und Fußfesseln auf dem Bett liegen sieht, enttäuscht nichts mehr, als anschließend in epischer Breite einen läppischen Nullachtfuffzehn-Fick zu sehen. Ebensowenig will jemand, der einen schmissigen Fetischfilm erwartet, sehen, dass die Frau ihr Nachthemd mit dem Hamsterprint trägt.

Grundsätzlich kann man sagen, dass die Kleidung sexy sein sollte. Und auch, wenn „sexy“ natürlich Geschmackssache ist – euer fünf Tage alter Feinrippschlüppi ist es nicht. Wer jetzt einwirft, dass man in so einem Amateur Porno ja auch einfach komplett nackt sein kann: Ja, stimmt. Hat man wirklich nichts Umwerfendes, das man im Bett tragen kann, ist das die beste Lösung. Allerdings hat es auch einen besonderen Reiz, wenn nur er oder nur sie Klamotten trägt. Freunde des CFNM-Genres (Clothed Female, Naked Male – bekleidete Uschi, nackiger Typ) werden wissen, wovon ich rede. Probiert verschiedene Varianten aus.

Und am Ende des Tages dürft ihr euren ersten eigenen Amateur Porno dann begießen!

Und am Ende des Tages dürft ihr euren ersten eigenen Amateur Porno dann begießen! Foto: Dahlia von Turbozucker/meltwist.com

Generell gilt für Kleidung im Amateur Porno aber auch das, was ich schon mehrmals gesagt habe. Ihr müsst euch wohlfühlen, nicht nur mit dem, was ihr macht, sondern auch mit dem, was ihr tragt. Und wenn es partout nicht klappen will mit dem richtigen Outfit, ja, dann bleibt euch wirklich nichts anderes übrig, als euren nackten Körper sprechen zu lassen. Aber das ist ja oft auch nicht das Schlechteste.

Btw – auf den Fotos sind NICHT wir zu sehen, dafür aber die wunderschönen Models unserer Lieblingsfotografin Dahlia von Turbozucker (ehemals Mel Twist), die ihr hier und hier besuchen könnt. Also Achtung, Achtung, wer es immer noch nicht geschnallt hat: Mimi&Käthe sind NICHT die süßen Mädchen vor der Cam, wir sind die Hexen dahinter :)

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